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Die Wiener Medizinische Fakultät und ihre Sammlungen 1790–1835 – Sozialgeschichte der Medizin von Markus Oppenauer

Produktinformationen "Die Wiener Medizinische Fakultät und ihre Sammlungen 1790–1835 – Sozialgeschichte der Medizin von Markus Oppenauer"

Ein neuer Blick auf die Medizingeschichte Wiens: Dieser Band erzählt die Sozialgeschichte der Sammlungen der Wiener Medizinischen Fakultät im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. Diese Perspektive galt in der medizinhistorischen Forschung bisher als Desiderat. Markus Oppenauer schließt hier eine Lücke.

Darum lohnt sich dieses Buch

  • Innovativer Beitrag zur Sozialgeschichte der Medizin auf Basis einer umfangreichen und sorgfältig ausgewählten Quellenbasis
  • Die wissenschaftlichen Objektwelten Wiens werden als Prozess und soziales Phänomen untersucht
  • Einblicke in die anatomisch-pathologischen Kollektionen der Fakultät um 1800
  • Spannende Einblicke in Forschung und Lehre und die Rolle der Präparate darin

Inhalt und Schwerpunkte

Im 18. und 19. Jahrhundert besaß jede medizinische Fakultät und Akademie in Europa, die am wissenschaftlichen Puls der Zeit sein wollte, neben Anatomischen Theatern, Laboratorien und botanischen Gärten auch anatomisch-pathologische Präparatesammlungen. Sie waren Produktions-, Lehr- und Inszenierungsorte für medizinische Wissens- und Kulturformen und zugleich Kristallisationspunkte einer zeitgemäßen akademischen Lehre und Forschung.

Ausgehend von einem bildungspolitischen Reformprojekt im Wien um 1800 führt der Band zu den medizinischen Sammlungsorten der Universität Wien und folgt den vielfältigen Wegen der Akteure und anatomischen Präparate. Im Mittelpunkt stehen:

  • die Wahrnehmung der medizinischen Sammlungen
  • die Einbindung der Präparate in Forschung und Lehre
  • die bewusste und unbewusste Arbeit der verschiedenen Akteure an den Sammlungen

Sichtbar werden Mediziner, die Bildungsreisen unternahmen und ihre Eindrücke publizierten, sowie Studierende, die mit großem wissenschaftlichem Engagement an und mit den Sammlungen arbeiteten. Ebenso rücken die Netzwerke von Anatomen, Ärzten, Hebammen, Anatomie-Dienern, Prosektoren, Studierenden und Bürokraten im Universitäts- und Gesundheitswesen in den Blick.

Für wen ist dieses Buch geeignet?

Ideal für Medizinhistoriker, Wissenschafts- und Universitätshistoriker, Studierende der Geschichts- und Medizinwissenschaften, Sammlungsinteressierte sowie alle, die sich für die Wiener Wissenschaftsgeschichte um 1800 begeistern.

Produktdetails

  • Autoren: Markus Oppenauer; Hubert Christian Ehalt
  • Verlag: Bibliothek der Provinz
  • Sprache: Deutsch
Author: Markus Oppenauer; Hubert Christian Ehalt
Sprache: ger
Verlag: Bibliothek der Provinz